nep-ger New Economics Papers
on German Papers
Issue of 2025–03–31
eighteen papers chosen by
Roberto Cruccolini, Ludwig-Maximilians Universität München


  1. Wissenschaft-Praxis-Transfer in der deutschen Sozialpolitik: Erwartungen von Forschenden und Praxisakteuren By Heilmann, Tom
  2. BECCS – ein nachhaltiger Beitrag zur dauerhaften CO2 -Entnahme in Deutschland? By Thrän, Daniela; Borchers, Malgorzata; Jordan, Matthias; Lenz, Volker; Markus, Till; Matzner, Nils; Oehmichen, Katja; Otto, Danny; Radtke, Kai Sven; Reshef, Nir; Sadr, Mohammed; Siedschlag, Daniela; Wollnik, Ronja
  3. Energie zwischen Markt und Geopolitik: Der Fall LNG. Herausforderungen für die EU und Deutschland seit Russlands Krieg in der Ukraine By Pepe, Jacopo Maria
  4. Erwerbsminderungsrenten im Altersübergang: Entwicklungstrends in einem Umfeld steigender Altersgrenzen By Brussig, Martin
  5. Anwendung von Deep Learning in der Prognose der Volatilität des DAX: Ein Vergleich der Prognosegüte von GARCH und LSTM By Nico Knuth; Andreas Nastansky
  6. Wachstumsmonitor - Ausgabe 4(2024). Eine mehrdimensionale Wachstumsbetrachtung Liechtensteins mit einem Fokuskapitel zum Thema "Arbeitskräftemangel" By Brunhart, Andreas; Geiger, Martin; Paetzold, Jörg
  7. Bleiben oder Gehen? Eine fächerspezifische Analyse von Geschlechterunterschieden im Anstreben einer Professur an deutschen Hochschulen By Hofmeister, Sophie; Solga, Heike
  8. Kooperationen mit der Wissenschaft fördern neuartige Innovationen deutscher Unternehmen By Krieger, Bastian; Strecke, Linus
  9. Einziehung von Gegenständen des rechtswidrigen Glücksspiels nach § 148c GewO: Eine Untersuchung zu verfassungsrechtlichen sowie einfachgesetzlichen Grundlagen und behördlichen Gestaltungsmaßnahmen By Mitschke, Melanie
  10. Konjunkturprognose Deutschland, Frühjahr 2025 By Berlemann, Michael; Hinze, Jörg
  11. Befragungsdaten der SOEP-Core-, IAB-SOEP Migrationsstichprobe, IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten und SOEP-Innovationssample verknüpft mit administrativen Daten des IAB (SOEP-CMI-ADIAB) 1975-2021 By Antoni, Manfred; Beckmannshagen, Mattis; Grabka, Markus M.; Keita, Sekou; Trübswetter, Parvati
  12. Die Fachkräftesituation im ländlichen Raum By Tiedemann, Jurek; Herzer, Philip
  13. Zur Finanzierungssituation von jungen Unternehmen: Eine genderspezifische Analyse By Kay, Rosemarie; Nielen, Sebastian; Bijediçc-Krumm, Teita; Butkowski, Olivier K.; Reiff, Annika
  14. Innovationen in der deutschen Wirtschaft: Indikatorenbericht zur Innovationserhebung 2024 By Rammer, Christian; Doherr, Thorsten; Ehrlich, Alexander; Krieger, Bastian; Niggemann, Hiltrud; Peters, Bettina; Steines, Leon; Strecke, Linus; Schubert, Torben; von der Burg, Julian; Eibelshäuser, Svenja
  15. Evaluation der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a AufenthG By Baderschneider, Ariane; Bookmann, Bernhard; Caliendo, Marco; Hecker, Kristin; Krause-Pilatus, Annabelle; Kugler, Philipp; Mahlstedt, Robert; Pfeiffer, Iris
  16. Finanzparlament By Dilger, Alexander
  17. Karriereknick durch Homeoffice? Empirische Evidenz eines Experiments By Lott, Yvonne; Wang, Senhu; Chung, Heejung
  18. Generische Tourenpläne By Mumm, Harald

  1. By: Heilmann, Tom
    Abstract: Mit Blick auf die deutsche Sozialpolitik wird ein verstärkter Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis gefordert. Damit ist die Hoffnung verknüpft, "bessere" Antworten auf zunehmend komplexe Herausforderungen der Politikgestaltung zu finden. Der vorliegende IAQ-Report widmet sich vor diesem Hintergrund der Frage, welche Transfererwartungen und -verständnisse relevante Akteure aus Sozialpolitikforschung und sozialpolitischer Praxis artikulieren. Im Ergebnis können vier idealtypische Transferverständnisse herausgearbeitet werden, die mit je unterschiedlichen Erwartungen an das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis verknüpft sind. In der Gesamtbetrachtung scheint ein plurales Verständnis von Wissenstransfer am sinnvollsten, das unterschiedliche Formate kombiniert und sich gleichzeitig deren Grenzen bewusst ist.
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iaqrep:313562
  2. By: Thrän, Daniela; Borchers, Malgorzata; Jordan, Matthias; Lenz, Volker; Markus, Till; Matzner, Nils; Oehmichen, Katja; Otto, Danny; Radtke, Kai Sven; Reshef, Nir; Sadr, Mohammed; Siedschlag, Daniela; Wollnik, Ronja
    Abstract: BECCS (Bioenergie mit CO 2-Abscheidung und -Speicherung) kombiniert die CO 2- Abscheidung und -Speicherung mit der Nutzung von Bioenergie. Wichtig ist, dass die CO 2-Speicherung dauerhaft ist, was BECCS von anderen Ansätzen wie BECCU (Nutzung von CO 2) unterscheidet. In Deutschland trägt das bestehende Bioenergiesystem bereits zur erneuerbaren Energieversorgung bei, ist jedoch noch nicht auf BECCS ausgerichtet. Bei der Nutzung von biogenen Abfällen und Reststoffen könnten mit dem heutigen Bioenergieanlagenbestand über 25 Mio. t CO 2/Jahr in Form von CO 2 und Biokohle für die Abscheidung zugänglich gemacht werden. Dazu könnten bestehende Bioenergieanlagen mit hohem CO 2-Abscheidungspotenzial (z.B. Müllverbrennungsanlagen und Biomasseheizkraftwerke) für BECCS erweitert werden. Für die erfolgreiche Etablierung von BECCS sind die Erprobung verschiedener BECCS-Methoden sowie ein gesichertes Investitionsumfeld für die Entwicklung von Geschäftsmodellen und Monitoringsystemen erforderlich. BECCS in Hochtemperaturindustrieprozessen ist für ein klimaneutrales Energiesystem von großer Bedeutung und bisher noch nicht etabliert. Bei geeigneter Förderung kann BECCS diese Transformation des Energiesystems unterstützen. Für die erfolgreiche Umsetzung von BECCS sind inklusive Partizipationsstrategien notwendig, um eine breite gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen. Von entscheidender Bedeutung für die Umweltverträglichkeit sind die Kombination von BECCS mit naturbasierten Maßnahmen zur CO 2-Entnahme (z.B. Wiedervernässung von Mooren), die Kaskadennutzung von Biomasse und die gezielte Bioenergiebereitstellung in Sektoren, die schwer zu defossilisieren sind. Darüber hinaus muss BECCS in den bestehenden rechtlichen Rahmen integriert werden, um Umweltrisiken zu minimieren und die notwendige Infrastruktur für CO 2-Transport und -Speicherung zu schaffen. Die Aussagen und Zahlen dieser Veröffentlichung basieren auf der aktuellen Bioenergiebereitstellung und können sich unter anderen politischen, rechtlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen verändern. Der optimale Beitrag von BECCS zur Klimaneutralität 2045 sollte auch mit Energie- und Klimamodellen ermittelt werden.
    Keywords: Bioenergie, CO2-Speicherung, Treibhausgas-Emissionen, Deutschland
    Date: 2024
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ufzrep:313617
  3. By: Pepe, Jacopo Maria
    Abstract: Durch den Ukraine-Krieg und die Entscheidung, auf russisches Pipelinegas zu verzichten, wurde Flüssigerdgas (LNG) zu einem Hauptpfeiler der Energieversorgung Deutschlands und der EU. Die europäische Nachfrage hat die Globalisierung des LNG-Marktes beschleunigt und fördert zugleich Konzentration und neue Abhängigkeiten. Die USA und Katar sind die weltweit dominanten Akteure auf dem LNG-Markt. China spielt eine ambivalente Rolle, während Europa in hartem Wettbewerb mit asiatischen Abnehmern steht. Der Krieg hat die Fragmentierung der Weltordnung vorangetrieben und globale Governance im Energiesektor weiter erodieren lassen. LNG-Verträge spiegeln marktpolitische, aber auch geopolitische Präferenzen und neue Machtverhältnisse wider. Auch begünstigen sie Bilateralismus und Transaktionalismus zulasten multilateraler Kooperation. Mit der Entkopplung von Russland wurden Versorgungsrisiken nicht beseitigt, sondern verlagert. Die stärkere Abhängigkeit von den USA birgt Risiken für die EU und Deutschland: Größere Schwankungen bei Preis und Angebot drohen ebenso wie eine politische Instrumentalisierung der Abhängigkeit durch die Trump-Administration. Die neuen Marktbedingungen verdeutlichen, wie geschwächt die EU und Deutschland als energie- und klimapolitische Akteure sind. Sie müssen ihre Energiebeziehungen und ihre Diplomatie neu gestalten, um Tendenzen zum Bilateralismus, Asymmetrien bei Interessen und Präferenzen sowie Marktinterdependenzen zu begegnen. Die LNG-Partnerschaft mit den USA ist weiterhin nötig. Um geopolitischen Spannungen vorzubeugen und die Marktresilienz zu erhöhen, sind allerdings eine größtmögliche Diversifizierung der Lieferbeziehungen sowie multilaterale Ansätze wie eine Art LNG-Konzert der Mächte oder langfristig eine Wasserstoffallianz erforderlich.
    Keywords: Ukraine-Krieg, russisches Pipelinegas, Flüssigerdgas (LNG), EU, USA, Katar, China, multilaterale Kooperation, Transaktionalismus, Trump-Administration, Wasserstoffallianz, Geoökonomie
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:swpstu:313640
  4. By: Brussig, Martin
    Abstract: Die Erwerbsminderungsrente ist fester Bestandteil der Gesetzlichen Rentenversicherung und dazu bestimmt, das Invaliditätsrisiko vor Erreichen der Altersphase abzusichern. Inzwischen erfolgt etwa die Hälfte der Neuzugänge in Erwerbsminderungsrente erst ab einem Alter von 58 Jahren. Der Anteil der Älteren unter den Neuzugängen in Erwerbsminderungsrente ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dass anteilig mehr Ältere eine Erwerbsminderungsrente erhalten, hängt auch mit der Anhebung der Altersgrenzen und der Schließung der Frühverrentung zusammen: Da Altersrenten erst in höherem Alter bezogen werden können, wechselt ein Teil derjenigen, die nicht so lange arbeiten können, in Erwerbsminderungsrente. Viele Beschäftigte scheiden gesundheitsbedingt aus dem Erwerbsleben kurz vor der Altersrente aus, erfüllen aber nicht die strengen gesundheitlichen Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente. Es bedarf neuer Formen der Absicherung gesundheitlicher Einschränkungen bei eingeschränkter Erwerbsfähigkeit im Alter.
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iaqalt:313561
  5. By: Nico Knuth; Andreas Nastansky (Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin)
    Abstract: Die Fähigkeit Volatilität präzise vorherzusagen, ist von zentraler Bedeutung für das Risikomanagement in Banken und für das Treffen fundierter Anlageentscheidungen. In diesem Beitrag wird der Einsatz von Deep-Learning-Methoden − speziell des Long Short-Term Memory (LSTM)-Netzwerkes − zur Prognose der Volatilität des Deutschen Aktienindex analysiert. Hierbei wird die Prognosegüte des LSTMs mit der von gängigen zeitreihenökonometrischen Ansätzen, wie den Generalized Autoregressive Conditional Heteroscedaticity (GARCH)- Modellen, verglichen. Obwohl LSTMs in vielen Bereichen zunehmend Anwendung finden, ist ihr Einsatz in der Vorhersage von Finanzmarktzeitreihen im Vergleich zu etablierten ökonometrischen Modellen noch wenig untersucht. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass das LSTM verschiedene symmetrische und asymmetrische GARCH-Modelle in Bezug auf die Vorhersagegenauigkeit sowohl im Trainings- als auch im Testdatensatz deutlich übertrifft. Künstliche Neuronale Netze bieten eine bessere Generalisierungsfähigkeit und niedrigere Prognosefehler. Gleichzeitig werden Herausforderungen des Einsatzes neuronaler Netze im stark regulierten Bankensektor diskutiert.
    Keywords: asymmetrische Volatilität, GARCH, LSTM, Künstliche Neuronale Netze, Volatilitätsprognosen
    JEL: C45 C58 G17
    Date: 2025–03
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:pot:statdp:59
  6. By: Brunhart, Andreas; Geiger, Martin; Paetzold, Jörg
    Abstract: Der «Wachstumsmonitor 2024» – die mittlerweile vierte Ausgabe des Wachstumsmonitors des Liechtenstein-Instituts – analysiert relevante und verfügbare Wirtschaftsdaten, welche die langfristige Wachstumsentwicklung der liechtensteinischen Volkswirtschaft aus verschiedenen Blickwinkeln abbilden. Er ist entsprechend der Auffassung konzipiert, dass Wohlstand ein mehrdimensionales Konzept darstellt. Neben klassischen wirtschaftlichen Kennzahlen sind Indikatoren, welche Aspekte wie beispielweise die Lebensbedingungen oder den Ressourcenverbrauch abbilden, für die langfristige und nachhaltige Entwicklungen einer Volkswirtschaft ebenfalls wichtig. Er soll also nicht nur den materiellen Wohlstand, sondern auch die wahrgenommene Wohlfahrt erfassen. In der 2024-Ausgabe umfasst der Wachstumsmonitor ein Set von 85 Indikatoren, welche hinsichtlich Situation und Tendenz bewertet werden, und beinhaltet zudem ein Fokuskapitel zum Thema Arbeitskräftemangel. Die meisten Daten, welche den Indikatoren der vierten Ausgabe des «Wachstumsmonitors» zugrunde liegen, schliessen entsprechend der Datenverfügbarkeit die Entwicklungen bis 2022/23 ein. Die liechtensteinische Volkswirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten überaus dynamisch und erfolgreich entwickelt. So ist Liechtenstein heute eines der wohlhabendsten, innovativsten und stabilsten Länder der Welt, mit einer vergleichsweise sehr zufriedenen und gesunden Bevölkerung. Auch wenn das Wirtschaftswachstum in vielen Bereichen weiterhin positiv ausfällt, hat sich das langfristige Wachstum in Liechtenstein in den letzten Jahren tendenziell weiter verlangsamt. Wesentliche Faktoren dafür sind die wenig dynamische globale Nachfrage sowie geringes Produktivitätswachstum. Darüber hinaus ist der Wachstumsausblick aufgrund der gegenwärtigen makroökonomischen Herausforderungen im Kontext der geopolitischen Fragmentierung, der grünen Transformation, des monetären Umfelds und der demografischen Entwicklung eingetrübt. Hinzu kommt, dass das hohe Niveau an Wirtschaftsaktivität in Liechtenstein mit einer hohen Nachfrage nach Arbeitskräften einhergeht, besonders nach hochqualifizierten. Gleichzeitig ist die demografische Entwicklung in Liechtenstein ungünstig und die Arbeitsmarktindikatoren weisen darauf hin, dass die Erwerbspartizipation von Frauen und Älteren noch nicht optimal ausgeschöpft wird. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachstums lässt sich feststellen, dass Liechtensteins Wirtschaftsaktivität weiterhin mit erheblichen Kosten für die Umwelt einhergeht. Gleichwohl wird bei einzelnen Indikatoren mittlerweile die angestrebte Trendumkehr sichtbar. Für eine umfassendere Beurteilung der Nachhaltigkeit der liechtensteinischen Volkswirtschaft sind die verfügbaren offiziellen Statistiken zu den Sustainable Development Goals (UNO) aber nach wie vor zu dünn. Insgesamt erscheint Liechtenstein gegenüber den aktuellen Herausforderungen für das Wirtschaftswachstum gut gerüstet. Für den zukünftigen Erfolg der Liechtensteiner Volkswirtschaft sind jedoch die privaten Anstrengungen für den Innovationsstandort weiterhin von zentraler Bedeutung, wie auch ein stärkeres Engagement der öffentlichen Haushalte im Bereich Forschung und Bildung. Zudem ist in Zeiten zunehmender globaler Unsicherheit und geopolitischer Fragmentierung die Stärkung der nationalen Resilienz und Sicherheit wichtig.
    Keywords: Volkswirtschaft, Wirtschaftswachstum, Liechtenstein
    Date: 2024
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:esrepo:312582
  7. By: Hofmeister, Sophie; Solga, Heike
    Abstract: Frauen sind auf Professuren nach wie vor unterrepräsentiert. In der Diskussion werden dafür häufig Benachteiligungen bei Berufungen genannt. Die aktuelle Forschung zeigt jedoch, dass dies heute nicht mehr der Fall zu sein scheint. Vielmehr bewerben sich promovierte Frauen in allen hier untersuchten Fächergruppen seltener auf Professuren als ihre männlichen Kollegen. In diesem Beitrag wird daher zum einen untersucht, ob Frauen nach der Promotion schneller und häufiger aus der Wissenschaft ausscheiden als Männer, und zum anderen, ob dies mit Geschlechterunterschieden im Anstreben einer Professur oder dem Wunsch, in der Wissenschaft zu verbleiben, übereinstimmt. Wir vergleichen die Fächergruppen Medizin/Gesundheitswissenschaften, Agrar-, Forstund Ernährungswissenschaften/Veterinärmedizin, Mathematik/Naturwissenschaften, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften, um aufzuzeigen, ob diese Aspekte zwischen den verschiedenen Fächergruppen variieren. Die Analysen basieren auf Längsschnitt-daten des DZHW-Promoviertenpanels von 2014.
    Keywords: Hochschule, Wissenschaftlicher Nachwuchs, Karriereplanung, Geschlechterunterschiede, Deutschland
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:wzbslm:313646
  8. By: Krieger, Bastian; Strecke, Linus
    Abstract: Innovationen sind essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Kooperationen zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Unternehmen, die mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeiten, haben häufiger Erfolg bei der Einführung neuer Produkte und erzielen höhere Umsatzanteile mit diesen. Besonders stark zeigt sich dieser Effekt bei Produkten, die als Markt- oder Weltmarktneuheiten eingeführt werden. Auch der Anteil der Unternehmen, die mit wissenschaftlichen Einrichtungen kooperieren, ist gestiegen - vor allem unter jenen, die Markt- und Weltmarktneuheiten auf den Weg bringen. Trotz der wachsenden Bedeutung solcher Kooperationen sehen sich Unternehmen mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Am häufigsten geben kooperierende Unternehmen an, dass ein Mangel an öffentlicher Förderung dazu führt, dass Kooperationen entweder nicht beginnen oder vorzeitig abgebrochen werden. Zusätzlich erschweren fehlende Ressourcen vonseiten der Unternehmen oder der wissenschaftlichen Einrichtungen die Zusammenarbeit. Bereits laufende Kooperationen werden aus Sicht der Unternehmen besonders durch administrative und rechtliche Rahmenbedingungen in den wissenschaftlichen Einrichtungen behindert. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die finanzielle Unterstützung von Kooperationen von entscheidender Bedeutung ist, um die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft zu stärken. Darüber hinaus würde der Abbau administrativer und rechtlicher Hürden dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen effektiver zu gestalten.
    Keywords: Forschungskooperation, Innovationsmanagement, Produktentwicklung, Deutschland
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:zewpbs:313563
  9. By: Mitschke, Melanie
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:pfobei:313648
  10. By: Berlemann, Michael; Hinze, Jörg
    Abstract: Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich im Winterhalbjahr 2024/25 weiterhin schwach, da sich im unsicheren Vorfeld der Neuwahlen im Februar 2025 die privaten Verbraucher und Unternehmen weiter zurückhielten, zudem gingen die Exporte weiter zurück. Bei der Neuwahl erhielt die Union die Mehrheit; sie hat umfassende Wirtschaftsreformen - wie Steuerentlastungen, niedrigere Energiekosten, Bürokratieabbau, Infrastrukturinvestitionen und effizienterer Staat - angekündigt. Allerdings dürften in der wahrscheinlichen Koalition mit der SPD vorgenannte Maßnahmen angesichts teils sehr unterschiedlicher wirtschaftspolitischer Vorstellungen nicht vollumfänglich durchgesetzt werden können. Erst nach Vorliegen der Koalitionsvereinbarungen dürfte die Zurückhaltung bei privaten Verbrauchern und insbesondere Investoren schwinden. Zu den geopolitischen Unsicherheiten kommt die restriktivere Handelspolitik der neuen US-Administration hinzu; auch auf deutsche Exporte in die USA drohen Zölle. Das alles dämpft die für den weiteren Verlauf dieses Jahres erwartete Wiederbelebung der Wirtschaft. Das HWWI rechnet deshalb für 2025 im Jahresdurchschnitt, auch wegen des negativen Überhangs aus dem Jahr 2024, nur noch mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von 1/4 % (zuvor 1/2 %). Unter der Annahme, dass sich die künftige Koalition auf wichtige wirtschaftliche Reformen einigen kann und unter Berücksichtigung zu erwartender Nachholeffekte sowie einer weiteren Lockerung der Geldpolitik wird für 2026 weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von 1 1/2 % gerechnet. Die Inflationsrate für die Verbraucherpreise hat sich mittlerweile nahe der Stabilitätsmarke von 2 % eingependelt. Die deutlich gestiegenen Arbeitskosten halten die sogenannte Kernrate jedoch noch höher, zuletzt 2, 6 %. Im Laufe dieses Jahres dürfte aber mit moderateren Lohnabschlüssen der Inflationsdruck weiter nachlassen. Dann dürfte sich die Inflationsrate bei 2 % stabilisieren. Nicht nur wegen der geopolitischen Unsicherheiten - jüngst durch die Spannungen zwischen USA, Ukraine und Europa verschärft - bleiben die Risiken für diese Prognose hoch. Die Koalitionsverhandlungen stehen noch an und je weniger durchgreifende Maßnahmen zur Verbesserung der Standortbedingungen sie beinhalten, desto beschränkter sind die Wachstumschancen. Die Vorabklärung der Finanzierungsfragen für Verteidigung und Infrastruktur in den Sondierungsgesprächen muss noch mit 2/3-Mehrheit durch den Bundestag; dann kann dies wie ein Konjunkturprogramm wirken.
    Abstract: The German economy continued to develop weakly in the winter half of 2024/25, as private consumers and companies continued to hold back in the uncertain run-up to the new elections in February 2025, and exports continued to decline. In the new election, the Union received the majority; it has announced comprehensive economic reforms - such as tax relief, lower energy costs, reduction of bureaucracy, infrastructure investments and a more efficient state. However, in the likely coalition with the SPD, the aforementioned measures are unlikely to be fully implemented in view of the sometimes very different economic policy ideas. Only after the coalition agreements are available is the reluctance of private consumers and especially investors likely to dwindle. In addition to the geopolitical uncertainties, there is the more restrictive trade policy of the new US administration; German exports to the USA are also threatened with tariffs. All this dampens the economic revival expected for the rest of this year. The Hamburg Institute of International Economics (HWWI) therefore expects an annual average increase in real gross domestic product of only 1/4% (previously 1/2%) for 2025, partly because of the negative overhang from 2024. Assuming that the future coalition can agree on important economic reforms and taking into account expected catch-up effects and a further easing of monetary policy, economic growth of 1 1/2% is still expected for 2026. The inflation rate for consumer prices has now settled close to the stability mark of 2%. However, the significant increase in labor costs keeps the so-called core rate even higher, most recently 2.6%. In the course of this year, however, inflationary pressures are likely to ease further with more moderate wage agreements. Then the inflation rate should stabilize at 2%. It is not only because of the geopolitical uncertainties - recently exacerbated by the tensions between the USA, Ukraine and Europe - that the risks to this forecast remain high. The coalition negotiations are still pending, and the fewer drastic measures to improve the location conditions they contain, the more limited the growth opportunities. The preliminary clarification of the financing issues for defense and infrastructure in the exploratory talks still has to be passed by the Bundestag with a 2/3 majority; then this can act like an economic stimulus program.
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:hwwifo:313017
  11. By: Antoni, Manfred (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Beckmannshagen, Mattis (DIW Berlin); Grabka, Markus M. (DIW Berlin); Keita, Sekou (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany); Trübswetter, Parvati (Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany)
    Abstract: "This data report describes the linked survey data of SOEP Core, IAB-SOEP Migration Sample, IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees and SOEP Innovation Sample with administrative data of the Institute for Employment Research (IAB)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
    Keywords: Bundesrepublik Deutschland ; IAB-Open-Access-Publikation ; Linkage-Consent ; Stichprobenziehung ; Datenaufbereitung ; Datengewinnung ; Datenqualität ; Datenzugang ; IAB-Beschäftigtenhistorik ; IAB-Leistungsempfängerhistorik ; IAB-Maßnahmeteilnehmergrunddatei ; Datenfusion ; Integrierte Erwerbsbiografien ; IAB-SOEP-Migrationsstichprobe ; Sozioökonomisches Panel ; IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ; Befragungsdaten Migration SOEP-CMI-ADIAB ; 10.5164/IAB.SOEP-CMI-ADIAB7521.de.en.v1 ; 1975-2021
    Date: 2025–01–17
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabfda:202501(de)
  12. By: Tiedemann, Jurek; Herzer, Philip
    Abstract: Bundesweit stehen viele Unternehmen vor großen Herausforderungen bei der passenden Besetzung offener Stellen. In der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass die Fachkräftesituation in ländlichen Regionen angespannter ist als in städtischen Regionen. Zuletzt konnten in dünn besiedelten ländlichen Regionen mehr als sechs von zehn offenen Stellen rechnerisch nicht passend besetzt werden. In städtischen Regionen ist die Situation etwas weniger angespannt. Hier können durchschnittlich vier von zehn offenen Stellen nicht passend besetzt werden.
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkofa:313657
  13. By: Kay, Rosemarie; Nielen, Sebastian; Bijediçc-Krumm, Teita; Butkowski, Olivier K.; Reiff, Annika
    Abstract: Die Nutzung einiger Finanzierungsquellen wird davon beeinflusst, ob der Leitung eines jungen Unternehmens Frauen angehören. So zeigen Analysen auf Basis des IAB/ZEW Gründungspanels und ergänzende Expertinneninterviews, dass rein frauengeführte Unternehmen Bankkredite seltener nutzen als rein männer- und gemischtgeschlechtlich geführte Unternehmen. Demgegenüber greifen frauengeführte Unternehmen häufiger auf öffentliche Förderung sowie Freunde und Familie zurück, während Risikokapital häufiger von männergeführten Unternehmen genutzt wird. Frauen- und männergeführte junge Unternehmen haben gleich häufig Probleme bei der Beschaffung von Bankkrediten. Die geringere Nutzung von Bankkrediten seitens frauengeführter Unternehmen beruht vielmehr auf Selbstrationierung, das heißt, sie verzichten häufiger als männergeführte Unternehmen von vornherein auf die Beantragung eines Kredits, weil sie dessen Ablehnung erwarten.
    Abstract: The use of some sources of financing depends on whether the management of a young business is female. Analyses based on the IAB/ZEW Start-up Panel and supplementary interviews with female experts show that purely female-led businesses use bank loans less frequently than purely male-led and mixed-gender led businesses. In contrast, women-led businesses more frequently draw on public funding as well as friends and family, while venture capital is used more frequently by male-led businesses. Women-led young businesses undergo as often as men-led young businesses problems in obtaining bank loans. Thus, women-led businesses using bank loans less often is rather due to self-rationing, i.e., they are more likely than menled businesses to refrain from applying for a loan from the outset because they expect it to be rejected.
    Keywords: Finanzierung, Finanzierungsschwierigkeiten, Selbstrationierung, frauengeführte Unternehmen, Financing, financing difficulties, self-rationing, women-led businesses
    JEL: D22 G30 J16
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:ifmmat:313011
  14. By: Rammer, Christian; Doherr, Thorsten; Ehrlich, Alexander; Krieger, Bastian; Niggemann, Hiltrud; Peters, Bettina; Steines, Leon; Strecke, Linus; Schubert, Torben; von der Burg, Julian; Eibelshäuser, Svenja
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:zewgis:313571
  15. By: Baderschneider, Ariane (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)); Bookmann, Bernhard (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW)); Caliendo, Marco (University of Potsdam); Hecker, Kristin (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)); Krause-Pilatus, Annabelle (IZA); Kugler, Philipp (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW)); Mahlstedt, Robert (University of Copenhagen); Pfeiffer, Iris (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb))
    Abstract: Abschlussbericht Option (62 Seiten)
    Date: 2025–02–20
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:iza:izarrs:149
  16. By: Dilger, Alexander
    Abstract: Ein Finanzparlament oder vergleichbares Gremium anderen Namens würde finanzielle Entscheidungen treffen oder zumindest kontrollieren für seine jeweilige Organisation, sei diese ein Staat, eine internationale Vereinigung oder ein Verein. Stimmrechte für ein Finanzparlament würden nicht nach Köpfen vergeben, sondern nach den Zahlungen an die Organisation, z. B. Steuern, Beiträge oder Spenden. Dies würde die Geldgeber stärker einbinden, könnte die Einnahmen steigern und die finanziellen Entscheidungen verbessern.
    Abstract: A financial parliament or a similar body by another name would make or at least supervise financial decisions for its respective organisation, be it a state, an international association or a club. Voting rights for a financial parliament would not be awarded per capita, but according to payments to the organisation, e.g. taxes, contributions or donations. This would involve payers more, could increase revenue and improve financial decisions.
    Keywords: Demokratie, Fiskalpolitik, Liberalismus, Repräsentation, Stimmrechte
    JEL: D71 D72 H20 H40 H60 H70 K16 L31 P16
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:umiodp:313013
  17. By: Lott, Yvonne; Wang, Senhu; Chung, Heejung
    Keywords: Telearbeit, Erwerbsverlauf, Experiment, Deutschland
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:wsipbs:313645
  18. By: Mumm, Harald
    Keywords: Tourenplanung, Lastkraftwagen, Produktionspotenzial, Dynamische Optimierung
    JEL: C61
    Date: 2025
    URL: https://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:hswwdp:313612

This nep-ger issue is ©2025 by Roberto Cruccolini. It is provided as is without any express or implied warranty. It may be freely redistributed in whole or in part for any purpose. If distributed in part, please include this notice.
General information on the NEP project can be found at https://nep.repec.org. For comments please write to the director of NEP, Marco Novarese at <director@nep.repec.org>. Put “NEP” in the subject, otherwise your mail may be rejected.
NEP’s infrastructure is sponsored by the School of Economics and Finance of Massey University in New Zealand.