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on German Papers |
Issue of 2019‒02‒04
fifteen papers chosen by Roberto Cruccolini Ludwig-Maximilians Universität München |
By: | Scheufen, Marc |
Abstract: | Das Urheberrecht soll allgemein einen Anreiz zur Schöpfung von Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft schaffen. Was aber, wenn der Künstler oder Autor eine Maschine ist? Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) schon lange keine Utopie mehr. Aus ökonomischer Sicht gibt es gute Gründe, warum keine Maschine Urheber sein kann und sollte. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, ob es im KI-Kontext Handlungsbedarf in Form eines digitalen Updates des Urheberrechts oder ergänzender Rechtsnormen gibt. |
Date: | 2019 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkkur:62019&r=all |
By: | Schulze-Ehlers, Birgit; Hoffmann, Stefan; Siebert, Hanna Friederike; Joerß, Tom; Risius, Antje; Akbar, Payam; Mai, Robert; Gassler, Birgit; Schlüter, Thoralf |
Abstract: | Das Forschungsprojekt TransKoll verfolgte das Ziel eine Toolbox von Instrumenten und Methoden für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zur Schaffung von mehr Transparenz und zur Ausrichtung auf mehr Nachhaltigkeit in der Lebensmittelkette zu entwickeln und zu überprüfen. Das Projekt verfolgte einen holistischen Ansatz und stellte auf die folgenden drei zentralen Ebenen ab: interne Prozesse, vorgelagerte Wertschöpfungsstufen und nachgelagerte Verbraucherkommunikation. |
Date: | 2018 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:daredp:1812&r=all |
By: | Demary, Vera |
Abstract: | Die professionalisierte, kontinuierliche Vermietung von Wohnraum über Homesharing-Plattformen wie Airbnb kann dem Markt Wohnraum entziehen und lokal existierende Wohnraum-knappheit verschärfen. Regelungen zur Steuerung der Vermietungstätigkeit wie Zweckentfremdungsverbote sollen dem entgegenwirken. In Nordrhein-Westfalen lässt sich jedoch kein empirischer Beleg für umfangreichen Wohnraumentzug durch Airbnb feststellen. |
JEL: | D52 L14 L51 L86 |
Date: | 2019 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkrep:32019&r=all |
By: | Marleen von der Heiden; Ralf Himmelreicher |
Abstract: | Wie nehmen Geringverdiener den Mindestlohn war? Führt er in ihren Augen zu mehr Lohngerechtigkeit? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden im Auftrag des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) des DIW Berlin von Infratest Sozialforschung Fokusgruppengespräche durchgeführt. An diesen Gesprächen haben 31 Personen teilgenommen. Unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktsituation von zum Teil arbeitslosen, zum Teil im Niedriglohnsegment beschäftigten Befragten aus verschiedenen Regionen geht es zunächst darum herauszufinden, ob sie ihre eigene Entlohnung als gerecht einschätzen. In einem zweiten Schritt wird nach der Eignung des Mindestlohns als Instrument zur Herstellung von Lohngerechtigkeit gefragt. Schließlich geht es um die Erfahrungen der Befragten mit der Durchsetzung des Mindestlohns. Halten sich Beschäftigte und Unternehmen daran oder wird er umgangen? Und falls er umgangen wird, welche Umgehungsstrategien werden genannt? Erste Ergebnisse der Auswertung zeigen, dass Arbeitslose und geringverdienende Befragte ihre Arbeitsmarktsituation eher als perspektivlos einschätzen. Vor allem ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie diejenigen, die Kinder oder Angehörige betreuen, fühlen sich am Arbeitsmarkt ungerecht behandelt. Die Einschätzung des Mindestlohns fällt im Allgemeinen positiv aus, jedoch werden Ausnahmeregelungen und Umgehungsstrategien als ungerecht wahrgenommen. |
Date: | 2018 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:diw:diwsop:diw_sp1013&r=all |
By: | Bechmann, Sebastian; Tschersich, Nikolai; Ellguth, Peter (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg [Institute for Employment Research, Nuremberg, Germany]); Kohaut, Susanne (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg [Institute for Employment Research, Nuremberg, Germany]); Baier, Elisabeth |
Abstract: | Der Methodenreport zum IAB-Betriebspanel behandelt u.a.: die Veränderungen gegenüber 2016, Grundgesamtheit, Auswahlgesamtheit, Stichprobe, Fragebogen und Pretest, Fragebogenentwicklung und Modulsystem, Studiendesign und Feldorganisation, Interviewerschulung und -kontrolle, Ergebnis der Feldarbeit, Der Rücklauf im Einzelnen – Unit-Non-Response, Datenprüfung und telefonische Nacherhebung, Definition der Querschnittfälle und Hochrechnung, Definition der Längsschnittfälle und Hochrechnung. |
Keywords: | IAB-Betriebspanel, Methodenliteratur, Fragebogen, Datenaufbereitung, Datenqualität, Non Response |
Date: | 2019–01–15 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:iab:iabfme:201901_de&r=all |
By: | David, Alexandra |
Abstract: | * UnternehmerInnen, die kulturelle Unterschiede nutzen, um Bekanntes in einem neuen Kontext umzusetzen oder denen es gelingt, aus widerspruchlichen Wissensstrangen neue Losungen/Businessideen zu entwickeln, zahlen zu den visionaren Zukunftsgruppen. * Darunter sind es vor allem migrantische UnternehmerInnen, die innovative Losungen in zunehmend multikulturellen und diversifizierten Gesellschaften finden. * Umso wichtiger ist es, migrantische UnternehmerInnen in ihren Vorhaben zu starken, nicht aus Not zu grunden, sondern Chancen zu erkennen, zu ergreifen und in einer unternhmerischen Aktivitat umzusetzen. * Empowerment gilt im Kontext des Inclusive Entrepreneurship als Selbstbefahigung, als Steigerung der Autonomie und des Selbstbewusstseins ebenso wie als Beitrag zur Identifizierung und Weiterentwicklung eigener Starken und Kompetenzen und ist somit ein gutes Instrument zur Starkung migrantischer Unternehmen. * Um Empowerment umzusetzen, braucht es Unterstutzungsinfrastrukturen, die ein verbessertes Zusammenwirken lokaler Akteure (migrantische Unternehmen, Kammern, IHKs, Wirtschaftsforderung etc.) langfristig forcieren und migrantische UnternehmerInnen in den ko-kreativen Prozess integrieren. |
Date: | 2018 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iatfor:012019&r=all |
By: | Bieta, Volker (Center for Mathematical Economics, Bielefeld University) |
Date: | 2017–05–12 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:bie:wpaper:186&r=all |
By: | Geis-Thöne, Wido |
Abstract: | Ausschlaggebend für den starken Anstieg der Kinderzahlen waren eine steigende Zahl an potenziellen Müttern, mehr Geburten je potenzieller Mütter und eine substanzielle Zuwanderung von Kindern. Dadurch werden in den nächsten Jahren zusätzliche Kapazitäten in den Kitas und Grundschulen notwendig, auch wenn sich die Entwicklungen nicht fortsetzen sollten. |
Date: | 2019 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkkur:72019&r=all |
By: | Doris Bambey; Louise Corti; Michael Diepenbroek; Heidemarie Hanekop; Betina Hollstein; Sabine Imeri; Hubert Knoblauch; Susanne Kretzer; Christian Meier zu Verl; Christian Meyer; Alexia Meyermann; Maike Porzelt; Marc Rittberger; Jörg Strübing; Hella von Unger; René Wilke |
Keywords: | Qualitative Daten, Archivierung, Forschungsdateninfrastruktur, Ethnografische Daten, Sekundärnutzung |
Date: | 2018 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:rsw:rswwps:rswwps267&r=all |
By: | Rusche, Christian |
Abstract: | Im vergangenen Jahr verhinderte die Bundesregierung zwei Transaktionen chinesischer Investoren und verschärfte nach 2017 im zweiten Jahr in Folge die Außenwirtschaftsverordnung. Dennoch waren Investoren aus China weiterhin sehr aktiv. |
Date: | 2019 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:iwkkur:52019&r=all |
By: | Gebhardt, Beate; Ding, Jana-Lisa; Feisthauer, Philipp |
Abstract: | Obsolescence is a topic that also concerns food products. Popular science has speculated that to a more or less significant extent, actors involved in food value chains were responsible for preliminary spoilage of food products. This speculation is true. Research and food experts in the field confirmed this during an expert survey conducted in 2015. This paper presents this survey. Experts confirm the main issue of this analysis which sheds light on the relevance of the following idea: Is obsolescence a topic regarding food products or does it only concern (technical) consumer goods? Only the latter is currently under debate. In total, 19 researchers and practicians from food value chains were surveyed and the majority shares this view. However, not all of them agree. The topic polarises researchers in particular. Eventually, issues such as the waste of ressources and social disparity due to food waste are not very disputed, irrespective of the reasons they emerged, but rather those responsible for the issue as well as the term that is to be used when food products spoil or are disposed preliminarily: obsolescence, food waste, avoidance, or other. The ensuing question focuses on this by addressing the advantages or added value if food waste was introduced into the debate on obsolescence or, on the contrary, if food waste was perceived in light of the debate on obsolescence. In this regard, we must emphasise the following key topics: 1) Avoiding arbitrary authority of definition: Shifting a term and generating authority of definition regarding (planned) obsolescence in merely specific areas is arbitrary. There are no objective reasons to apply obsolescence solely to consumer goods or technical devices. Irrespective of the type of industry, product, or the product’s shelf life, the reasons and circumstances for which products spoil preliminarily are similar in many aspects. Problems and reasons of unnecessary use of resources arise along the value chain due to processes and practices on all markets of modern and innovative societies. 2) Corrective of consumer responsibility: Addressing manufacturers and retailers represents a corrective when handing over responsibility for food waste. Especially in the food sector, to much responsibility is falling on consumers. In general, the aims of mitigating waste of resources are disputed. It should not pursue the way of least resistance and address primarily consumers. The corrective of consumer responsibility enables a corrective for solution-oriented approaches with greater diversity along the whole food value chain. 3) Problem-centred revision of definitions: In light of food waste, the use of natural materials and the role of agriculture are often neglected, described as inevitable, or excluded by definition or regulation (e.g. harvesting losses). However, obsolescence and its clear distinction between natural and artificial (planned) obsolescence does not fundamentally alter the view on natural resources of food and their use. Moreover, the necessity to critically revise regulation (e.g. the German Waste Management and Product Recycling Act) becomes clear. 4) Learning from and with each other: Changes in perspective and exchange among experts in debates on obsolescence and food waste are the bedrock to learn about tools, solutions, as well as experiences and mistakes made by others (e.g. proposal for a shelf life indication for technical devices without referring to experience with best-before indications of food products). Topics for further research include interdependencies and conflicts of targets which concern innovation for sustainability, shortage of product life cycles as well as the establishment of standards as means for more transparency to check their contribution to obsolescence and identify approaches for more appreciation in the overall concept considering all market participants. -- Obsoleszenz ist ein Thema – auch bei Lebensmitteln. Der in populär-wissenschaftlichen Veröffentlichungen gehegte Verdacht einer mehr oder weniger ausgeprägten Beteiligung der produktiven Akteure der Lebensmittelwertschöpfungskette am vorzeitigen Verderb von Lebensmittel ist zutreffend. Zumindest bestätigen dies Experten aus Wissenschaft und Lebensmittel-Praxis bei einer Expertenbefragung im Jahr 2015, die in dem vorliegenden Bericht vorgestellt wird. Die Experten bestätigen damit die Kernfrage dieser Untersuchung, die sich mit der Relevanz des Begriffs befasst und prüft, ob Obsoleszenz ein Thema auch bei Lebensmitteln und nicht nur bei Gebrauchsgütern ist, an denen alleine die derzeitige Obsoleszenz-Debatte ansetzt. Es ist die Mehrheit der 19 befragten Wissenschaftler und Praktiker entlang der Wertschöpfungskette Lebensmittel, die diese Sichtweise teilen. Es stimmen dieser jedoch nicht alle zu; das Thema polarisiert vor allem die Wissenschaftler. Letztlich sind nicht die Probleme der Ressourcenverschwendung und sozialen Disparität durch Lebensmittelabfälle strittig, gleich aus welchen Gründen auch immer sie entstanden sind. Vielmehr ist umstritten, wer verantwortlich ist und welche Bezeichnung verwendet werden sollte, wenn Lebensmittel vorzeitig verderben oder frühzeitig weggeworfen werden: Obsoleszenz, Lebensmittelverschwendung, Vermeidung oder anderes. Die daran anschließende Frage, welche Vorteile oder welchen Mehrwert es habe, wenn Lebensmittelabfälle in die Obsoleszenz-Debatte eingeführt werden, oder umgekehrt, Lebensmittelabfälle mit der Brille der Obsoleszenz-Debatte betrachtet werden, nimmt genau dieses in den Blick. Hervorzuheben sind hierzu folgende Schlüsselthemen: 1) Vermeidung willkürlicher Deutungshoheiten: Die Verlagerung eines Begriffs und das Generieren von Deutungshoheiten zur (geplanten) Obsoleszenz nur in bestimmten Branchen ist willkürlich. Es fehlen objektive Gründe, Obsoleszenz ausschließlich bei Gebrauchsgütern oder nur technischen Geräten anzuwenden. Die Hintergründe und Zusammenhänge einer vorzeitigen Alterung von Produkten fallen in vielen Aspekten gleich aus, unabhängig von der Art der Branche, der Art des Produkts oder dessen Lebensdauer. Die Probleme und Ursachen des unnötigen Ressourcenverbrauchs entstehen entlang der Wertschöpfungskette aufgrund der Prozesse und Gepflogenheiten auf allen Märkten moderner und innovativer Gesellschaften. 2) Korrektiv der Verbraucherverantwortung: Das Adressieren der Hersteller und der Händler stellt ein Korrektiv in der Verantwortungszuweisung von Lebensmittelabfällen dar, die gerade im Bereich der Lebensmittel derzeit zu stark am Verbraucher aufgehängt wird. Das Ziel der Reduzierung von Ressourcenverschwendung ist insgesamt unstrittig und sollte nicht nur den Weg des geringsten Widerstands gehen und dabei bevorzugt Verbraucher adressieren. Mit dem Korrektiv der Verbraucherverantwortung ist auch ein Korrektiv in den Lösungsansätzen, mit einer größeren Vielfalt entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Lebensmitteln, möglich. 3) Problemzentrierte Revision von Definitionen: Der Umgang mit Naturmaterialien und die Rolle der Landwirtschaft werden oftmals in der Betrachtung von Lebensmittelabfällen ausgeblendet, als unvermeidbar beschrieben oder per Definition und gesetzlicher Regelung ausgenommen (z. B. Ernteverluste). Über den Zugang Obsoleszenz und dessen Trennlinie in natürliche und künstliche (geplante) Obsoleszenz wird der Blick auf die natürlichen Rohstoffe von Lebensmitteln und deren Verwendung hingegen nicht grundlegend verstellt und die Erfordernisse einer kritischen Überprüfung von gesetzlichen Regelungen (z. B. Kreislaufwirtschaftsgesetz) deutlich. 4) Voneinander und miteinander lernen: Der Perspektivenwechsel und Austausch zwischen Experten in Obsoleszenz- und Food-Waste-Debatten ermöglicht es, von den Erfahrungen der jeweils anderen Seite zu lernen, Stärken und Schwächen von Instrumenten und Lösungsansätzen zu kennen und deren Fehler nicht zu wiederholen (z. B. Vorschlag einer Lebensdauerangabe bei technischen Geräten ohne Rückbezug auf Erfahrungen mit Haltbarkeitsangaben bei Lebensmitteln). Interessante Themen für weitere Studien umfassen Interdependenzen und Zielkonflikte, die Innovationen für Nachhaltigkeit und Verkürzung von Produktlebenszyklen betreffen. Weiterhin interessant wäre es, Standardsetzungen als Mittel für mehr Transparenz auf deren Beitrag zur Obsoleszenz zu überprüfen und Ansätze für mehr Wertschätzung im Gesamtgefüge mit Bezug zu allen Marktteilnehmern zu identifizieren. |
Keywords: | Agricultural and Food Policy, Food Consumption/Nutrition/Food Safety, Marketing |
Date: | 2018–12–11 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:ags:uhgewp:282536&r=all |
By: | Feld, Lars P.; Hirsch, Patrick |
Abstract: | [Einleitende Bemerkungen] Eine Reform der Grundsteuer ist unabweisbar geworden. Dies ist nicht dem politischen Willen von Bund oder Ländern geschuldet, sondern geht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 10. April 2018 zurück, wonach die Einheitsbewertung zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage der Grundsteuer jedenfalls seit dem 1. Januar 2002 unvereinbar mit Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz und somit verfassungswidrig ist. Diese Entscheidung war spätestens seit dem Jahr 2010 absehbar, als der Bundesfinanzhof feststellte, dass „[…] das weitere Unterbleiben einer allgemeinen Neubewertung des Grundvermögens […]“ für Stichtage nach dem 1.1.2007 mit der Verfassung nicht vereinbar ist (Pressemitteilung BFH vom 11. August 2010). Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesfinanzministerium legte im Dezember 2010 eine Stellungnahme zur Grundsteuerreform vor, die Möglichkeiten zu einer Neubewertung der Immobilien in Deutschland mit einigermaßen vertretbarem administrativem Aufwand aufzeigte. Gleichwohl haben Bund und Länder die vergangenen acht Jahre nicht für eine Reform nutzen können. Insbesondere unter den Ländern bestand keine Einigkeit, ob ein wertbasiertes Modell oder ein reines Flächenmodell zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage der Grundsteuer herangezogen werden sollte. Diese Frontstellung besteht zwischen den beiden Lagern fort. Nur bleibt nun leider wenig Zeit, eine Reform der Grundsteuer auf den Weg zu bringen. Bis zum Ende des Jahres 2019 muss der Gesetzgeber die Grundsteuer reformiert haben und ein neues Bewertungsgesetz verabschiedet haben. Danach hat der Gesetzgeber fünf Jahre Zeit, also bis zum 31. Dezember 2024, die neuen Bewertungsregeln anzuwenden. Diese Frist ist für eine Bewertung aller Immobilien in Deutschland relativ kurz. Das Bundesfinanzministerium hat mittlerweile seine Vorschläge für eine Grundsteuerreform unterbreitet. Darin sind zwei Modelle enthalten, ein wertunabhängiges, flächenbasiertes Modell und ein wertabhängiges Modell, in das Boden- und Gebäudewertcharakteristika einfließen. Das Bundesfinanzministerium favorisiert sein wertabhängiges Grundsteuermodell. Vor diesem Hintergrund, und weil die Zeit drängt, spitzt sich die Debatte derzeit weiter zu. In diesem Beitrag soll daher das Für und Wider der unterschiedlichen Modelle beleuchtet werden. Zudem werden Weiterungen der Reform, insbesondere die Möglichkeit der formalen Überwälzung der Grundsteuer auf den Mieter diskutiert. |
Date: | 2019 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:aluord:1901&r=all |
By: | Rammer, Christian |
Abstract: | Das MIP-Erhebungsdesign sieht vor, abwechselnd Kurz- und Langerhebungen durchzuführen. Die Erhebung des Jahres 2018 war eine Kurzerhebung. Das bedeutet unter anderem, dass sich das Fragenspektrum vorrangig auf Fragen zu den Kernindikatoren des Innovationsverhaltens beschränkt. Die Haupterhebungsergebnisse zu diesen Kernindikatoren sind in einem Indikatorenbericht (vgl. Rammer et al., 2019) sowie in 47 Branchenberichten1 veröffentlicht. Zusätzlich zu den Fragen zu Kernindikatoren des Innovationsverhaltens wurden in die Erhebung 2018 auch zwei Schwerpunktfragen aufgenommen: - Eine Schwerpunktfrage widmete sich der Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Gefragt wurde, ob Unternehmen mit Wissenschaftseinrichtungen (Hochschulen, Forschungseinrichtungen) im Zeitraum 2015-2017 zusammengearbeitet haben. Für den aus Sicht des Unternehmens wichtigsten Kooperationspartner auf Wissenschaftsseite wurde die Form der Zusammenarbeit und deren Effektivität für den Zugang zum Knowhow der Wissenschaftseinrichtung sowie die Nutzung von Förderung für diese Zusammenarbeit erhoben. - Eine zweite Schwerpunktfrage betraf das Thema Fachkräftebedarf. Erhoben wurde, wie viele offene Stellen Unternehmen im Jahr 2017 hatten, welchen Qualifikationsniveau diese offenen Stellen vorausgesetzt haben, und wie viele dieser Stellen wie geplant, nur verspätet oder nicht mit dem gewünschten Personal oder gar nicht besetzt werden konnten. Außerdem wurde erfasst, wie viele Auszubildende im Unternehmen im Jahr 2017 beschäftigt waren. Der vorliegende Bericht fasst zentrale deskriptive Ergebnisse zu diesen Schwerpunktfragen zusammen. Die vollständigen Ergebnisse differenziert nach Branchen und Größenklassen sind in Tabellenform online verfügbar. Außerdem werden methodische Aspekte der Befragung (Grundgesamtheit, Stichprobe, Datenaufbereitungs- und Hochrechnungsverfahren) dargestellt. |
Date: | 2019 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:zbw:zewdok:1901&r=all |
By: | Ostmann, Axel (Center for Mathematical Economics, Bielefeld University) |
Date: | 2017–05–12 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:bie:wpaper:184&r=all |
By: | Sanders, Jürn; Heß, Jürgen |
Abstract: | Organic farming is considered to be a sustainable land use system and is therefore specifically supported. Although the interactions between organic farming and the resulting socially relevant environmental benefits have received widespread recognition in science and politics, the potential of organic farming to solve the environmental and resource challenges of our time are still assessed differently. Against this background, the aim of this study was to conduct a comprehensive analysis and evaluation of scientific studies on public goods provided by organic farming in the following areas: water protection, soil fertility, biodiversity, climate protection, climate adaptation, resource efficiency, and animal welfare. As part of a literature review, a total of 528 studies with 2,816 pairs (organic vs. conventional farming) were selected for the analysis. These studies had to meet the following criteria: (a) publication period: January 1990 to March 2018; (b) region: temperate climates; (c) study design: at least one organic / conventional pair, and (d) language: studies in German or English. The results of the comparisons between organic and conventional farming were statistically evaluated (min values, max values, mean values, median) and graphically illustrated using box plot diagrams. In addition, the results of the organic variant of the individual pairs were classified on the basis of quantitative criteria with regard to their relative characteristics compared to the conventional variant (Organic +, Organic =, Organic ‐). Across all indicators for the fields of environmental protection and resource conservation, organic management showed advantages over conventional management in 58 % of the pairs analysed. No differences were found for 28 %, and in 14 % of the comparison pairs, the conventional management was more advantageous. No clear picture was drawn regarding animal welfare. No substantial differences were found between organic and conventional livestock across all animal species and production forms in 46 % of the comparison pairs. The organic management showed advantages in 35 % of the pairs, whereas the conventional version performed better in 19 % of the pairs. However, very few studies have been found considering animal welfare in a comprehensive sense... |
Keywords: | Farm Management |
Date: | 2019–01–30 |
URL: | http://d.repec.org/n?u=RePEc:ags:jhimwo:282535&r=all |